MRI Kopf, Gehirn & Schädel bei ARISTRA

Das Gehirn ist das Zentrum unseres zentralen Nervensystems und damit ein lebenswichtiges Organ. Veränderungen in diesem Bereich beginnen oftmals schleichend, können jedoch schwere Folgen nach sich ziehen. Ein MRI (Magnetresonanztomographie) von Kopf, Schädel und Gehirn kann Aufschluss über eine Vielzahl an Krankheiten geben. Als Patient:in bei ARISTRA sind Sie von Anfang an in sicheren Händen. Unsere Radiolog:innen vor Ort sowie das internationale Spezialist:innen-Netzwerk bietet Ihnen eine sichere Diagnostik und ermöglicht so einen schnellen Therapiebeginn.
Inhaltsverzeichnis

Wann ist ein Kopf-MRI sinnvoll?

MRT Kopf & Gehirn bei ARISTRA Illustration
Bei folgenden Symptomen kann eine Magnetresonanztomographie des Kopfes sinnvoll sein, da sie die unterschiedlichen Bereiche des menschlichen Gehirns sichtbar macht und so hilft Krankheiten zu erkennen oder auszuschliessen:
  • Anhaltende Kopfschmerzen & Migräne
  • Druckgefühl im Kopf
  • Gesichtsschmerzen
  • Wiederkehrender Schwindel
  • Tinnitus
  • Gangstörungen und andere neurologische / motorische Ausfälle
  • Sprachprobleme
  • Vergesslichkeit
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Epilepsie
  • Multiple Sklerose
  • Sinusthrombose
  • Nach einem Schlaganfall
  • Bei Hirnblutungen
  • Nach schweren Kopfverletzungen
  • Traumafolgen
  • Bei familiären Vorerkrankungen
  • Entwicklungsstörungen bei Kindern

Welche Bereiche sieht die/der Radiolog:in?

Das bildgebende Verfahren ermöglicht eine genaue Betrachtung verschiedener Strukturen im Kopf. Damit ist ein Schädel-MRI bei vielerlei Beschwerden die richtige Möglichkeit, um die Ursachen abzuklären. Folgende Bereiche können in der Radiologie durch einen MRI-Scan untersucht werden:
  • Hirnkammern
  • Schädel (Skelettanteil)
  • Zähne & Kiefer
  • Augen
  • Nasennebenhöhlen
  • Ohren
  • Versorgende Arterien

Ablauf einer MRI-Untersuchung des Kopfes

Prof. Dr. med. Wibke Müller-Forell
Prof. Dr. med. Wibke Müller-Forell

Fachärztin für Radiologie
Expertin für die Orbita
Prof. Dr. med. Wibke Müller-Forell ist emeritierte Professorin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und leitete dort kommissarisch das Institut für Neuroradiologie. Ihre klinischen Schwerpunkte liegen auf Erkrankungen der Orbita, MR-Diagnostik des zentralen Nervensystems und der interventionellen Schlaganfalltherapie.
Prof. Wibke Müller-Forell ist emeritierte Professorin der Universität Mainz und leitete dort kommissarisch das Institut für Neuroradiologie.
Dr. med. Kira Lutz
Dr. med. Kira Lutz

Fachärztin für Radiologie
Expertin für Neuroradiologie
Dr. med. Kira Lutz ist Fachärztin für Radiologie mit einem Schwerpunkt auf Neuroradiologie. Sie hat unter anderem an der Universitätsklinik Heidelberg und am Universitätsklinikum Freiburg geforscht.
Dr. med. Kira Lutz ist Fachärztin für Radiologie mit einem Schwerpunkt auf Neuroradiologie. Sie hat unter anderem an der Universitätsklinik Heidelberg geforscht.
Dr. med. Kai-Thorsten Müller
Dr. med. Kai-Thorsten Müller

Facharzt für Radiologie
Experte für Abdomen, Neurologie und Orthopädie
Dr. med. Kai-Thorsten Müller besitzt langjährige Erfahrung in der Schnittbilddiagnostik des Bewegungsapparates, in den Bereichen der Neurologie und des Abdomens.
Dr. med. Kai-Thorsten Müller besitzt langjährige Erfahrung in der Schnittbilddiagnostik des Bewegungsapparates, in den Bereichen der Neurologie und des Abdomens.
PD Dr. med. Johann-Martin Hempel
PD Dr. med. Johann-Martin Hempel

Facharzt für Radiologie
Experte für Neuroradiologie und Kopf-Hals-Radiologie
PD Dr. med. Johann-Martin Hempel ist Experte für Neuroradiologie und Kopf-Hals-Radiologie. Er hat lange Jahre an der Universitätsklinik der Eberhard Karls-Universität Tübingen praktiziert und dort habilitiert.
PD Dr. med. Johann-Martin Hempel ist Experte für Neuroradiologie und Kopf-Hals-Radiologie. Er hat lange Jahre an der Universitätsklinik in Tübingen praktiziert.
Prof. Shinji Naganawa
Prof. Shinji Naganawa

Facharzt für Radiologie
Experte für Innenohrbildgebung
Prof. Shinji Naganawa ist Pionier der Innenohrbildgebung und beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit der Optimierung der MR-Protokolle zur Detektion von Innenohrpathologien. Klinisch aktiv ist er als Direktor der Abteilung für Radiologie am Uniklinikum Nagoya, Japan.
Prof. Shinji Naganawa ist Pionier der Innenohrbildgebung und beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit der Optimierung der MR-Protokolle von Innenohrpathologien.
PD Dr. med. Yasemin Tanyildizi
PD Dr. med. Yasemin Tanyildizi

Fachärztin für Radiologie
Expertin für Neuroradiologie
PD Dr. med. Yasemin Tanyildizi ist Fachärztin für Radiologie. Sie ist Expertin für Neuroradiologie und hat lange Jahre an der Universitätsmedizin Mainz geforscht und habilitiert. Sie hat ausserdem zahlreiche Auslandsaufenthalte unter anderem in Australien und in der Türkei absolviert und ist Autorin wichtiger internationaler wissenschaftlicher Publikationen.
PD Dr. med. Yasemin Tanyildizi ist Fachärztin für Radiologie. Sie ist Expertin für Neuroradiologie und hat lange Jahre an der Universitätsmedizin Mainz geforscht.
Prof. Dr. med. Philipp Bäumer, MSc
Prof. Dr. med. Philipp Bäumer, MSc

Facharzt für Radiologie und Neuroradiologie
Experte für Neuroradiolologie
Prof. Dr. med. Philipp Bäumer ist Facharzt für Radiologie mit der zusätzlichen Schwerpunktbezeichnung Neuroradiologie. Er hat in der Neuroradiologie der Universität Heidelberg habilitiert und dort über viele Jahre grosse Expertise in der Bildgebung peripherer Nerven erworben.
Prof. Dr. med. Philipp Bäumer ist Facharzt für Radiologie mit der Zusatzbezeichnung Neuroradiologie. Er ist Experte für die Bildgebung peripherer Nerven.
Dr. med. Yvonne Böckenfeld
Dr. med. Yvonne Böckenfeld

Fachärztin für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
Expertin für HNO
Dr. med. Yvonne Böckenfeld ist Fachärztin für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde in Karlsruhe.
Dr. med. Yvonne Böckenfeld ist Fachärztin für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde in Karlsruhe.
PD Dr. med. Erika Jung-Ulbrich
PD Dr. med. Erika Jung-Ulbrich

Fachärztin für Radiologie
Expertin für den Bewegungsapparat
PD Dr. med. Erika Jung-Ulbrich ist Expertin für muskuloskelettale Radiologie mit Schwerpunkt im MRI des Bewegungsapparates. Sie hat an der Universität Zürich in muskuloskelettaler Radiologie habilitiert und mehrere Jahre als Oberärztin am Universitätsspital Zürich gearbeitet.
PD Dr. med. Erika Jung-Ulbrich ist Expertin für muskuloskelettale Radiologie mit Schwerpunkt in MRI des Bewegungsapparates.
Prof. Dr. med. Lorenz Jäger
Prof. Dr. med. Lorenz Jäger

Fach­arzt für dia­gnostische Radiologie
Expert für onko­logische und HNO-Radiologie
Prof. Dr. med. Lorenz Jäger ist Experte für HNO-Radiologie, Neuroradiologie, muskuloskelettale Radiologie und onkologische Radiologie und hat seine Facharztausbildung an der LMU in München abgeschlossen. Seit 2018 hat er zwei Gastprofessuren inne.
Prof. Dr. med. Lorenz Jäger ist Experte für HNO-, Neuro-, muskuloskelettale und onkologische Radiologie. Seit 2018 hat er zwei Gastprofessuren inne.
Dr. med. Matthias W. Wagner
Dr. med. Matthias W. Wagner

Facharzt für Radiologie und Neuroradiologie
Experte für pediatrische Neuroradiologie
Dr. med. Matthias Wagner ist Experte für pediatrische Neuroradiologie. Seine jahrelange Erfahrung sammelte er in der Schweiz, den USA und Kanada. Für ARISTRA ist er als Teleradiologe für Kinder- und Erwachsenen-Neuroradiologie tätig.
Dr. med. Matthias Wagner ist Experte für pediatrische Neuroradiologie. Seine jahrelange Erfahrung sammelte er in der Schweiz, den USA und Kanada.
Dr. med. Michael Ho
Dr. med. Michael Ho

Facharzt für Radiologie
Experte für periphere Nerven
Dr. med. Michael Ho ist Facharzt für Radiologie. Er hat sich unter anderem am Universitätsklinikum Heidelberg und zuletzt am Universitätsspital Zürich klinisch und wissenschaftlich mit der Bildgebung der peripheren Nerven beschäftigt und ist auf diesem Gebiet Experte. Er ist Geschäftsführer und Mitgründer von ARISTRA.
Dr. med. Michael Ho ist Facharzt für Radiologie. Er ist Experte für die Bildgebung der peripheren Nerven. Er ist Geschäftsführer und Mitgründer von ARISTRA.
Dr. med. Andrea Godau
Dr. med. Andrea Godau

Fachärztin für diagnostische Radiologie und Neuroradiologie
Dr. med. Andrea Godau hat ihre Ausbildung an der Universitätsklinik Freiburg absolviert. Nach einer anschließenden Oberarzttätigkeit in Schweden hat sie ihre Spezialisierung im Bereich Neuroradiologie am Universitätsklinikum Freiburg erworben.
Dr. med. Andrea Godau hat ihre Ausbildung an der Universitätsklinik Freiburg absolviert. Sie besitzt eine Spezialisierung im Bereich Neuroradiologie.
Dr. med. Thomas Hambrock
Dr. med. Thomas Hambrock

Facharzt für Radiologie
Experte für Prostata und onkologische Radiologie
Dr. med. Thomas Hambrock ist Experte für Prostatakrebs und onkologische Radiologie. Der Schwerpunkt seiner Forschungstätigkeiten im Universitätsklinikum Radboud, Nijmegen, Niederlanden, liegt auf der Entwicklung fortschrittlicher MRI-Sequenzen in onkologischer Bildgebung.
Dr. med. Thomas Hambrock ist Experte für Prostatakrebs und onkologische Radiologie. Er forscht an der Entwicklung von onkologischen MRI-Sequenzen.
Die MRI-Untersuchung des Kopfes findet in Rückenlage statt und dauert 20-30 Minuten. Dabei muss der Kopf im MRI-Gerät liegen – für manche Fragestellungen ist eine zusätzliche Spule notwendig, die über den Kopf gesetzt wird. Bei ARISTRA nutzen wir MRI-Geräte mit einer Öffnung von 70 Zentimetern. Dennoch kann gerade ein MRI des Schädels unangenehm für ängstliche Patient:innen sein. Wir halten darum stets ein Beruhigungsmittel bereit, zudem erhalten Sie einen Notfallknopf, mit welchem Sie die Untersuchung jederzeit unter- oder abbrechen können.

Vor dem MRI legen Sie alle metallischen Gegenstände wie Schmuck, Uhr etc. ab. Sie sollten zudem auf Make-up wie Rouge, Lidschatten oder Lippenstift verzichten, da hier oftmals metallische Bestandteile enthalten sind.
Gut zu wissen: Bei einem Schädel-MRI wird in der Regel die so genannte Diffusions-Tensor-Bildgebung eingesetzt. Es misst die Diffusionsbewegungen von Wassermolekülen im Körper und stellt diese dar. So lassen sich vor allem Erkrankungen des zentralen Nervensystems sicher erkennen.
Direkt nach der Untersuchung besprechen die Radiolog:innen vor Ort den Befund mit Ihnen. Zusätzlich erhält auch Ihr:e überweisende:r Ärzt:in den Befund und plant dann die weiteren Therapieschritte gemeinsam mit Ihnen. Bei schwierigen Fragestellungen und unklaren Befunden arbeiten die ARISTRA Radiolog:innen mit dem ARISTRA-Netzwerk. Hier finden sich internationale Spezialist:innen zu jeder Fachrichtung in der Radiologie. Auf diese Weise erhalten Patient:innen stets eine umfassende und präzise Diagnose.

MRI Kontrastmittel – wann notwendig?

Ein Kontrastmittel ist bei einem Kopf-MRI nicht immer nötig. Jedoch immer dann, wenn bei der Untersuchung Gefässe oder Entzündungen genauer dargestellt werden sollen. Das Kontrastmittel hilft dabei, selbst feinste Strukturen darzustellen. So lassen sich verschiedene Erkrankungen wie entzündliche Veränderungen und andere krankhafte Prozesse sehr gut beurteilen. Im Gegensatz zu vielen bei der CT (Computertomographie) verwendeten Kontrastmitteln ist dieses jodfrei. Sollten Sie allergisch gegen bestimmte Kontrastmittel sein oder an einer eingeschränkten Nierenfunktion (Niereninsuffizienz) leiden, geben Sie das bitte unbedingt vor der Untersuchung an. Bei ARISTRA nutzen unserer Radiolog:innen langjährig erprobtes Kontrastmittel, das nach der Untersuchung problemlos über die Niere abgebaut wird.
Mehr zu MRI Kontrastmitteln

Gehirn-MRI bei Depression – das fMRI

Mithilfe eines funktionellen MRI können vor allem Durchblutungsänderungen und Stoffwechselvorgänge im Gehirn sichtbar gemacht werden. Die Untersuchung besteht aus einem so genannten Pre-Scan, einer anatomischen MRI-Aufnahme und des eigentlichen fMRI. Sobald eines unserer Gehirnareale aktiviert wird – etwa, weil wir an etwas bestimmtes denken oder eine Aufgabe lösen sollen – wird der Stoffwechsel in diesem Bereich hochgefahren. Diese Änderungen können unsere Radiolog:innen anhand der MRI-Aufnahmen nachvollziehen.

Das Verfahren kommt unter anderem bei der Abklärung einer Depression zum Einsatz. Doch auch bei Epilepsie, Alzheimer und Parkinson wird das fMRI angewendet. Spezielle bei einer Depression müssen zuvor entzündliche, gefässbedingte oder degenerative Prozesse sowie ein Hirntumor ausgeschlossen werden.

Da das fMRI ein hochspezialisiertes Verfahren ist, können wir diese Untersuchung nur an ausgewählten Standorten anbieten. Melden Sie sich gerne bei uns und wir beraten Sie dazu.

MRI Gehirn » Auf einen Blick

Die ARISTRA-Spezialist:innen freuen sich darauf Sie vor Ort begrüssen zu dürfen. In den modernen Praxisräumlichkeiten erwarten Sie eine angenehme Atmosphäre, kurze Wartezeiten und eine persönliche ärztliche Betreuung während der gesamten Untersuchung.
Dauer und Preis
ca. 30 Minuten
Von der Krankenkasse übernommen*
Untersuchung
Strahlungsfrei
Schnelle Terminvergabe
* Die angegebenen Kosten sind nicht als Pauschalpreise, sondern lediglich als Orientierungshilfe zu verstehen. Die Gebühren für ärztliche Leistungen werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) unter Berücksichtigung der Schwierigkeit und des Zeitaufwands der einzelnen Leistung sowie der Umstände bei der Ausführung nach billigem Ermessen unter Berücksichtigung der individuellen Einzelumstände bestimmt. Werden entstehende Kosten nicht von der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung übernommen, sind sie von der behandelten Person selbst zu zahlen.

Gehirntumor – zuverlässige Abklärung im MRI

Patient:innen, die immer wieder unter Kopfschmerzen leiden, befürchten häufig, an einem Gehirntumor zu leiden. Das Risiko, einen Gehirntumor zu entwickeln, wenn keine genetische Disposition vorliegt, liegt jedoch bei unter einem Prozent. Dabei ist eine MRI die sicherste und genauste Möglichkeit, den Verdacht auf einen Tumor im Gehirn abzuklären. Bei ARISTRA führen wir die Scans gewissenhaft durch und können Ihnen dank schneller und gründlicher Diagnostik einen frühen Therapiebeginn ermöglichen oder rasche Entwarnung geben.

Erkrankungen von Gehirn, Kopf & Schädel im MRI erkennen

Folgende Krankheiten können mit Hilfe einer MRI-Untersuchung des Gehirns sicher erkannt oder aber ausgeschlossen werden:
  • Epilepsie
  • Parkinson
  • Demenz
  • Tumor im Schädelbereich oder Gehirn
  • Meningitis
  • Creutzfeld-Jacob
  • Durchblutungsstörungen
  • Fehl- und Missbildungen
  • Entwicklungsstörungen
  • Multiple Sklerose
  • Entzündungen, Verengungen & Verkalkungen
  • Krankhafte Gefässerweiterungen
  • Schädel-Hirn-Trauma
  • Stoffwechselstörungen
  • degenerative Hirnveränderungen
  • Gefässaneurysma

Bilder einer MRI Gehirn

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In der Regel können wir Ihnen einen kurzfristigen Termin zur MRI-Untersuchung anbieten. Sie können ihren Wunschtermin über dieses Formular anfragen.
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