MRI-Untersuchung bei ARISTRA
Magnet­­­resonanz­­­tomo­­­graphie/ Kern­­­spin­­­tomo­­­graphie

Die MRI-Untersuchung (auch Magnetresonanztomographie/ Kernspintomographie) ist ein schonendes und strahlungsfreies Verfahren der medizinischen Bildgebung. Mit ihr lassen sich zahlreiche Erkrankungen diagnostizieren oder ausschliessen. ARISTRA bietet MRI Untersuchungen an 16 Standorten in der Schweiz und Deutschland an.
Radiologe Dr. med. Michael Ho von ARISTRA mit Patientin
Inhaltsverzeichnis

Magnet­­­resonanz­­­tomo­­­graphie – Was ist das?

Die Magnetresonanztomographie, kurz MRI oder Kernspintomographie, ist ein bildgebendes Verfahren mit dessen Hilfe verschiedene Gewebe und Organe des Körpers untersucht werden können. Erfunden wurde sie im Jahre 1971 von Paul C. Lauterbur. Es folgten weitere Jahre von Forschung und Entwicklung und Mitte der 1980er Jahre war der Weg frei für eine breite klinische Anwendung. Das Verfahren der Magnetresonanztomographie erzeugt durch ein starkes Magnetfeld Schnittbilder des menschlichen Körpers, die im Anschluss von einem Radiologen ausgewertet werden können. Im Gegensatz zur Computertomographie (CT) und anderen bildgebenden Verfahren werden bei einer Kernspintomographie keine belastenden Röntgenstrahlen erzeugt.

Der Aufbau eines MRI-Geräts ist äusserst komplex. Die wichtigsten Bestandteile sind ein starker Magnet entlang der Röhrenachse und mehrere Spulen, die gemeinsam das Magnetfeld erzeugen. Zusätzlich befindet sich eine Senderspule im Inneren des Tomographen, die als Sender für die für die Bildgebung nötigen, Radiowellen fungiert. Ein Computer erzeugt daraus Bilder, die ausgewertet werden können.

Die Untersuchungsröhre des Geräts hat in der Regel einen Durchmesser von 60 bis 70 cm und eine Länge von 150 bis 200 cm. Es gibt jedoch auch offene MRI-Geräte, die an drei von vier Seiten geöffnet sind. Es wird daher vor allem für Patienten mit extremer Platzangst oder Kinder und Menschen mit eingeschränkter Mobilität genutzt. Auch sehr grosse oder schwere Patienten können mit einer offenen MRI leichter untersucht werden.

Magnet­­­resonanz­­­tomo­­­graphie – wann und warum?

Illustration MRT Schulter bei ARISTRA
Eine Untersuchung mittels Kernspintomographie ist immer dann das Mittel der Wahl, wenn vor allem Weichteile dargestellt werden sollen. (Im Gegensatz zur Computertomographie, die sich vor allem zur Darstellung von Knochen eignet.) Das MRI ist daher in der Krebsdiagnose sehr verbreitet, da sie hilft Tumore und Metastasen sehr sicher und frühzeitig ausfindig zu machen. Auch in folgenden Fällen kann eine Kernspintomographie zur weiteren Abklärung sinnvoll sein:
  • Multiple Sklerose (MS)
  • Entzündungen und entzündliche Erkrankungen von Knochen und Organen
  • Missbildungen und krankhafte Veränderungen einzelner Gefässe oder Gewebe des Körpers
  • Schäden an Gelenken
  • Schleudertrauma
  • Bandscheibenvorfall
  • Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts

MRI bei ARISTRA – Ihre Vorteile

ARISTRA ist das Experten-Netzwerk für Radiologie. Patienten profitieren dabei vom Wissen internationaler Spezialisten aus Radiologie und angrenzenden Fachgebieten.

Mit Hilfe des MRI können Organe und Gewebe genauestens dargestellt werden und so Erkrankungen frühzeitig und genau erkannt oder ausgeschlossen werden. Einer schnellen Weiterbehandlung steht damit nichts mehr im Wege.

Das MRI selbst weist – auch im Vergleich zu anderen Verfahren – wenige Risiken oder Nebenwirkungen auf. Vor allem die fehlende Strahlenbelastung ist ein entscheidender Vorteil gegenüber einer CT-Untersuchung oder Röntgen. Die bei manchen Untersuchungen injizierten MRI-Kontrastmittel verursachen nur sehr selten allergische Reaktionen.
Mehr zu MRI-Kontrastmitteln

Diese Untersuchungen bieten wir an

Untersuchungen Menü KopfUntersuchungen Menü ThoraxUntersuchungen Menü BauchUntersuchungen Menü KörperUntersuchungen Menü PräventionUntersuchungen Menü Illustration
Kopf
Thorax/Brust
Bauch & Becken
Körper
Prävention
* Die angegebenen Kosten sind nicht als Pauschalpreise, sondern lediglich als Orientierungshilfe zu verstehen. Die Gebühren für ärztliche Leistungen werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) unter Berücksichtigung der Schwierigkeit und des Zeitaufwands der einzelnen Leistung sowie der Umstände bei der Ausführung nach billigem Ermessen unter Berücksichtigung der individuellen Einzelumstände bestimmt. Werden entstehende Kosten nicht von der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung übernommen, sind sie von der behandelten Person selbst zu zahlen.

Kosten einer MRI-Untersuchung

In der Regel übernimmt Ihre Krankenkassen die Kosten einer MRI-Untersuchung. Für Sie als Patient fallen keine zusätzlichen Kosten an. Falls Sie die Untersuchung als Selbstzahler durchführen lassen möchten, wenden Sie sich bitte direkt an uns für ein individuelles Angebot.

Ablauf eines MRI – das müssen Sie wissen!

So bereiten Sie sich am besten auf die Untersuchung mittels MRI vor:
Im Allgemeinen sind keine besonderen Vorkehrungen des Patienten vor der Untersuchung zu treffen. Für bestimmte Untersuchungen müssen Sie nüchtern sein bzw. dürfen mindestens 12 Stunden vor der Untersuchung kein Koffein zu sich nehmen. Genaue Informationen erhalten Sie von Ihrem behandelnden Arzt. Tragen Sie am besten bequeme Kleidung ohne metallische Bestandteile und verzichten Sie nach Möglichkeit auf Make-up.

Sollten Sie medizinische Implantate tragen, unter Platzangst oder eingeschränkter Nierenfunktion (Niereninsuffizienz) leiden oder allergisch auf MRI-Kontrastmittel reagieren, teilen Sie dies bitte im Vorfeld Ihrem behandelnden Arzt mit. All das sind jedoch in der Regel keine Ausschlusskriterien für eine MRI-Untersuchung.
Vor der MRI-Untersuchung
Bevor die Untersuchung beginnt, legen Sie alle metallischen Gegenstände ab, da diese das Magnetfeld stören können. Auch Kleidung, die metallische Elemente enthält, muss abgelegt werden. Eventuell wird Ihnen ein jodfreies Kontrastmittel injiziert. Dieses ist nahezu frei von Nebenwirkungen und wird vom Körper nach der Untersuchung schnell und auf natürlichem Wege ausgeschieden. Sollten Sie unter extremer Platzangst (Klaustrophobie) leiden, halten wir ein leichtes Beruhigungsmittel für Sie bereit. Bedenken Sie, dass Sie dann für 12 Stunden nicht am Strassenverkehr teilnehmen dürfen und für den Heimweg eine Begleitperson benötigen. Da während der Untersuchung aufgrund des starken Magnetfeldes laute Klopfgeräusche auftreten, erhalten Sie Ohrenschützer bzw. Kopfhörer. Über diese können Sie jederzeit mit dem Team kommunizieren. Zusätzlich erhalten Sie einen Notfallknopf. So können Sie die Untersuchung bei starkem Unwohlsein jederzeit unterbrechen oder beenden. Bitte beachten Sie, dass es im Falle einer Unterbrechung notwendig sein kann neue Aufnahmen anzufertigen.
Während der Untersuchung
Ein MRI dauert – je nach zu untersuchender Körperregion – zwischen 20 und 60 Minuten. In dieser Zeit ist es wichtig, dass Sie sich nicht bewegen. Nur so können aussagekräftige Bilder entstehen. Bei manchen MRIs ist es darüber hinaus notwendig, dass sie für kurze Zeit die Luft anhalten. Ihr behandelnder Arzt wird Sie gegebenenfalls darüber informieren. Sie als Patient werden in der gesamten Behandlungsdauer von einem Arzt oder einer/ einem MTRA (medizinisch-technischen Radiologieassistenten) betreut.
Nach der Untersuchung
Direkt im Anschluss an Ihre MRT-Untersuchung können Sie mit dem anwesenden Radiologen erste Ergebnisse besprechen. Der abschließende Befund wird dann sowohl Ihnen als auch Ihrem behandelnden Arzt zugestellt. In speziellen Fällen ziehen wir einen der Experten aus dem ARISTRA-Netzwerk hinzu. Dann kann die Übertragung des Befundes etwas länger dauern. Einer zielgerichteten und schnellen Weiterbehandlung steht so nichts mehr im Wege.

Häufige Fragen zur Magnetresonanztomographie

Wann CT und wann MRI?

Ob eine Computertomographie (CT) oder eine Magnetresonanztomographie (MRI) die bessere Wahl ist, hängt ganz von der Fragestellung ab. Grundsätzlich lassen sich mit einer CT jedoch Knochen etwas präziser darstellen. Sollen verschiedene Gewebearten untersucht werden, wie etwa in einem Gelenk, oder sollen Organe detailliert dargestellt werden, ist ein MRI oftmals die optimale Wahl.

Doch nicht nur der zu untersuchende Bereich ist ausschlaggebend für die Untersuchungsart. Eine CT-Untersuchung arbeitet mit Röntgenstrahlen. Ein MRI nutzt hingegen ein starkes Magnetfeld sowie Radiowellen. Damit eignet sich das MRI als strahlungsfreie Untersuchung auch für Kinder und Schwangere.

Andersherum gibt es auch Fälle, in welchen Patient:innen aus gesundheitlichen Gründen eher mit einer CT untersucht werden sollten. Dies ist etwa bei Metallimplantaten der Fall. Herzschrittmacher und implantierte Defibrillatoren können durch ein MRI eventuell beschädigt werden. Auch in Notfallsituationen wird in der Regel eine CT-Untersuchung gewählt, da diese schneller durchgeführt werden kann.

Wie lange dauert ein MRI?

Ein MRI nimmt je nach Indikation unterschiedlich viel Zeit in Anspruch. Mit durchschnittlich 60 Minuten dauert ein Ganzkörper-MRI am längsten. Alle anderen Untersuchungen dauern in der Regel zwischen 20 und 40 Minuten. Falls Kontrastmittel verabreicht wurden, bleiben Patient:innen in der Regeln noch kurz in der Praxis, um bei seltenen Reaktionen rasch reagieren zu können.

Wie oft darf man ein MRI machen?

Ein MRI kann beliebig oft durchgeführt werden, da keinerlei schädliche Strahlung auf den Körper wirkt. Auch ein MRI mit Kontrastmittel kann häufig durchgeführt werden, da ein gesunder Mensch den Wirkstoff innerhalb einer halben Stunde über die Nieren ausscheidet. Muss regelmässig ein MRI mit Kontrastmittel durchgeführt werden, ist jedoch eine Untersuchung des Kreatinwertes sinnvoll. Dieser zeigt an, ob die Nieren richtig arbeiten und das Kontrastmittel schnell ausscheiden können.

Was sieht man im MRI?

Ein MRI ermöglicht einen umfassenden Blick in den menschlichen Körper. Radiolog:innen können anhand der Aufnahmen verschiedene Bereich des Körpers beurteilen und auf Veränderungen hin untersuchen. Folgende Bereiche können im MRI untersucht werden:
  • Muskeln
  • Knochen, vor allem Gelenke
  • Sehnen
  • Bänder
  • Organe

Was muss ich vor einem MRI beachten? / Wie bereite ich mich auf ein MRI vor?

Im Allgemeinen sind keine besonderen Vorkehrungen der / des Patient:in vor der Untersuchung zu treffen. Für bestimmte Untersuchungen müssen Sie nüchtern sein bzw. dürfen mindestens 12 Stunden vor der Untersuchung kein Koffein oder stark färbende Lebensmittel zu sich nehmen. In manchen Fällen ist darüber hinaus ein Kontrastmittel zum Trinken notwendig für die Untersuchung. Genaue Informationen erhalten Sie von Ihrem behandelnden Arzt. Tragen Sie am besten bequeme Kleidung ohne metallische Bestandteile und verzichten Sie nach Möglichkeit auf Make-up.

Sollten Sie medizinische Implantate tragen, unter Platzangst oder eingeschränkter Nierenfunktion (Niereninsuffizienz) leiden oder allergisch auf MRI-Kontrastmittel reagieren, teilen Sie dies bitte im Vorfeld Ihrem behandelnden Arzt mit. All das sind jedoch in der Regel keine Ausschlusskriterien für eine MRI-Untersuchung.

Sie erhalten alle wichtigen Informationen zu Ihrem Termin vorab von unseren Radiolog:innen vor Ort. Sie sind zu jedem Zeitpunkt der Untersuchung in sicheren Händen und müssen keine Angst vor dem MRI haben.

Wie läuft ein MRI ab?

Ein MRI dauert in den meisten Fällen zwischen 20 und 30 Minuten und wird in Rückenlage durchgeführt. Im Untersuchungsraum dürfen Sie sich bequem auf die Untersuchungsliege legen. Kissen, etwa unter den Knien, sorgen für ein angenehmes Liegen. Zusätzlich erhalten Sie Kopfhörer und einen Notfallknopf.

Je nachdem, welcher Bereich untersucht werden soll, werden Sie nun mit dem Kopf oder den Füssen voran in die MRI-Röhre geschoben. Bei MRI-Aufnahmen Torsos erhalten Sie möglicherweise Atemkommandos.

Nach der MRI-Untersuchung bleiben Sie noch einen kurzen Moment in unserer Praxis. Die/der Radiolog:in bespricht hier direkt die Aufnahmen mit Ihnen und lässt den Befund auch der/dem überweisenden Ärzt:in zukommen.

Kann man mit Schrauben im Körper in ein MRI?

Metallimplantate wie etwa Schrauben sind nicht per se eine Kontraindikation. Es kommt immer darauf an, welcher Bereich untersucht werden muss. Schrauben im Bein stehen einem Gehirn-MRI beispielsweise nicht im Wege. Geben Sie derartiges Metall im Körper jedoch immer auf dem Anamnesebogen an.

Wie lange darf man vor dem MRI nichts essen?

Patient:innen, die mittels Kontrastmittel untersucht werden, sollten im besten Fall nüchtern zur Untersuchung kommen. Das bedeutet, dass Sie 4 Stunden vor dem Termin bitte nichts mehr essen oder trinken.

Spezielle Untersuchungen sind etwa eine Sellink-MRI, bei welcher der Magen-Darm-Trakt untersucht wird sowie die MRCP für die Untersuchung der Gallenwege. Hier sollten Patient:innen ab 22 Uhr am Vorabend der Untersuchung keinerlei Nahrungsmittel mehr zu sich nehmen.

Patient:innen, die ohne Kontrastmittel untersucht werden, haben keine Einschränkungen bei der Nahrungsmittelaufnahme.

Warum darf man vor dem MRI nichts essen?

Bei manchen Untersuchungen ist es notwendig, dass Patient:innen nüchtern sind. Dies gilt etwa für das MRI der Gallenwege oder des Darmes. Um den Verdauungstrakt gut beurteilen zu können, ist es wichtig, dass die Nahrungspassage möglichst frei ist. Nur dann lassen sich Veränderungen auf den MRI-Aufnahmen erkennen.

Ihr Termin bei ARISTRA

Nutzen Sie zur unkomplizierten Terminvereinbarung ganz einfach unser Online-Formular oder melden Sie sich telefonisch bei uns. In der Regel können wir auch sehr kurzfristig Termine vergeben. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in den modernen Praxisräumlichkeiten an unseren Standorten!
CH Untersuchungen

Um einen Termin abzusagen, nutzen Sie bitte unser Formular zur Terminabsage.

cross