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MRI Ohr

Leiden Sie unter Schwindel, Hörverlust oder Phantomgeräuschen? Diese werden auch als Tinnitus oder „Ohrensausen“ bezeichnet. Eine Magnetresonanztomographie des Ohres bei ARISTRA kann helfen, Ursachen für Ihre Beschwerden zu finden oder auszuschliessen.

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Beschwerden, wegen denen ein MRI des Ohres angebracht sein kann

  • Verstopfung des Gehörganges, bspw. durch Ohrenschmalz (Cerumen) oder einen Fremdkörper
  • Fehlbildungen des Gehörganges
  • Gutartige oder bösartige Tumore im Gehörgang oder Mittelohr
  • Gutartige oder bösartige Tumore in Inneren (z.B. Akustikusneurinom/ Vestibubarisschwannom)
  • Verletzungen
  • Knochenwucherungen (kommen gehäuft bei z. B. Schwimmern vor)
  • Belüftungsstörung sowie Flüssigkeitsansammlung im Mittelohr (Paukenerguss)
  • Mittelohrentzündung akut oder chronisch
  • Entzündung der luftgefüllten Räume im Mittelohr (Mastoiditis)
  • Verwachsungen der Gehörknöchelchen (Otosklerose) - meist ist der Steigbügel, mit dem Knochen verwachsen
  • Durchbruch (Perforation) des Trommelfells
  • Frakturen der Schädelbasis
  • Riss des ovalen Fensters
  • Altersbedingte Schwerhörigkeit (Presbyakusis)
  • Lärmschäden
  • Ménière-Krankheit (Morbusus Ménière)
  • Vergiftungen (toxische Schallempfindungsschwerhörigkeit)
  • Gehirnerschütterung
  • Nervenverletzungen (z. B. nach Schädelverletzungen)
  • Entzündungen der Hirnhäute (Meningitis)
  • Fehlfunktion an der Verbindung der Haarzelle im Innenohr mit dem Hörnerv (auditorische Neuropathie)
  • Schlaganfall
  • Hirnblutung

Expert:nnen Hals Nasen Ohren

Symptome wie Schwindel (Vertigo), Hörverlust oder Hörstörungen und Phantomgeräusche wie Tinnitus („Ohrensausen“) können verschiedene Ursachen haben.
Hörstörungen kann man allgemein in drei Gruppen einteilen:
Schallleitungsschwerhörigkeit, Schallempfindungsschwerhörigkeit und Innenohrschwerhörigkeit. Diese Gehörerkrankungen können auch in Kombination vorliegen.

Bei der Schallleitungsschwerhörigkeit gelangen die Schallwellen in abgeschwächter Form oder überhaupt nicht in das Innenohr. Die eigentliche Ursache dafür kann im Gehörgang liegen, zum Beispiel, wenn dieser verstopft ist oder eine Fehlbildung aufweist. Ebenso kann sie im Mittelohr verortet sein, beispielsweise im Rahmen einer Entzündung.

Im Falle von Schallempfindungsschwerhörigkeit oder sensorineurale Schwerhörigkeit leiten das Trommelfell und die Gehörknöchelchenkette die Schallwellen zunächst noch richtig weiter. Jedoch sind die Übertragung und Verarbeitung der Signale im Innenohr gestört.

Wenn eine Schwerhörigkeit vorliegt, die durch eine Hörminderung im Gehirn ausgelöst ist, spricht man von einem Schallempfindungsschwerhörigkeit. Im Normalfall werden dort ankommende akustische Signale unterschieden und mit einer entsprechenden Bedeutung verknüpft. Bei einer Schallempfindungsschwerhörigkeit werden die Signale im Gehirn fehlerhaft verarbeitet, obwohl der Hörnerv sie richtig übertragen hat. Die Konsequenz ist, dass der Patient oder die Patientin die Töne hört, aber sie nicht sinnvoll interpretieren kann. Dies kann beispielsweise nach einem Schlaganfall vorkommen.

Der MRI-Scan des Ohres macht das Innenohr und die umliegenden Strukturen, den Hör- und Gleichgewichtsnerv sowie das Gehirn sichtbar. Die Untersuchung wird in der Rückenlage durchgeführt und dauert ungefähr 45min.

Es können zum Beispiel Wucherung an der Nervenbahn, die das Ohr mit dem Gehirn verbindet, aufgedeckt werden. Bei diesen Wucherungen - dem so genannten vestibulären Schwannom oder auch Akustikusneurinom, handelt es sich um eine gutartige (nicht krebsartige) Schwellung entlang des Hör- und Gleichgewichtsnervs.
Des Weiteren können verschiedene Erkrankungen wie Infektionen, Verwachsungen, Irritation des Hör- und Gleichgewichtsnervs durch Gefässe oder Verletzungen sichtbar gemacht werden.

Eine Besonderheit des MRI bei ARISTRA ist, dass auch die Menière-Krankheit (Morbus Menière) erkannt werden kann. Dies ist eine Erkrankung des Innenohres, gekennzeichnet durch Anfälle von Schwindel, Hörverlust und Ohrensausen. Damit die teils nur feinen Veränderungen, die zu den Beschwerden führen erkannt werden können, ist ein MRI nach dem neuesten Stand der Wissenschaft nötig.

Die MRI-Untersuchungen des Ohres bei ARISTRA werden in Zusammenarbeit mit international anerkannten Experten und Expertinnen für die HNO-Bildgebung fortlaufend weiterentwickelt. Darunter Prof. Dr. med. Shinji Naganawa, einer der Begründer der Bildgebung des Ohres mittels MRI. So können die Aufnahmen vor Ort mit modernster Aufnahmetechnik und nach neuestem Stand der Wissenschaft angefertigt werden. Die Auswertung Ihrer Aufnahmen wird durch unsere HNO-Experten und -Expertinnen durchgeführt.

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Die ARISTRA-Spezialist:innen freuen sich darauf Sie vor Ort begrüssen zu dürfen. In den modernen Praxisräumlichkeiten erwarten Sie eine angenehme Atmosphäre, kurze Wartezeiten und eine persönliche ärztliche Betreuung während der gesamten Untersuchung.

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    Persönliches Befundungsgespräch

Untersuchung

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    Schnelle Terminvergabe

Die Kosten für die Behandlung werden in der Regel von den Krankenkassen übernommen. Selbstzahler können sich ein individuelles Angebot einholen.

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In der Regel können wir Ihnen kurzfristig einen Termin zur MRI-Untersuchung anbieten. Sie können ihren Wunschtermin über dieses Formular anfragen oder uns telefonisch direkt an unseren Standorten erreichen.

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